Ehrenamtliche Arbeit macht glücklich

Und nun hat sie begonnen, die Woche vor Weihnachten, die Woche vor dem Heiligen Abend. In den Schulen geht es langsam entspannter zu, auf Arbeit wird mit den Kollegen das bevorstehende Fest besprochen, die letzten Geschenke werden besorgt und langsam aber sicher stellt sich bei mir eine Gelassenheit ein. Ich muss zugeben diese hab ich in den restlichen Adventstagen vermisst, ohne Schnee und einigen anderen Dingen fällt es mir zunehmend schwerer wirklich besinnlich zu werden. Immer öfter beschleicht mich das Gefühl, dass dies in meinen Kindertagen anders war. Alles war ruhiger und man selbst war schneller zufriedener.

Ehrenamtliche Arbeit

Bei den Gedanken an Zufriedenheit und dem Rückblick auf mein vergangenes Jahr, fällt mir allerdings ein Punkt ins Auge und das ist meine ehrenamtliche Arbeit bei der Diakonie. Dazu gekommen bin ich durch mein Freiwilliges Soziales Jahr und dann voller Enthusiasmus da hängen geblieben. Ich will jetzt gar nicht all zu genau auf meine Aufgaben dabei eingehen, darum soll es hier nicht gehen. Viel mehr will ich mit Euch teilen wie schön es sein kann Dinge auch ohne Geld zu machen, ohne dass man dafür jeden Morgen um 6 Uhr aufsteht und 8 Stunden dafür am Stück etwas macht. Ehrenamtliche Arbeit kommt aus einem anderen Ansporn heraus.

„Dass ich erkenne, was die Welt im innersten zusammenhält.“  (aus Faust)

Ein so kurzer Satz, mit jedoch so viel Inhalt. Stundenlang könnte ich darüber philosophieren und diskutieren. Was wäre unsere ganze Welt ohne ehrenamtliche Mitarbeiter? Meiner Meinung nach nicht viel, arm dran höchstens. Ich meine der ganze soziale Bereich würde doch in sich zusammenbrechen, da hängt so viel dran. Überall wird Geld in den unvorstellbarsten Mengen verschleudert und viel zu oft fehlt es dann genau an den Ecken wo es so nötig gebraucht wird und genau da wird unsere Welt von diesen vielen helfenden Händen aufgefangen, genau dann wenn keine anderen Möglichkeiten mehr da sind.

Glück durch freiwillige Einsätze

Viele Wissenschaftler und Studien haben immer wieder berichtet, es macht glücklich sich ehrenamtlich zu engagieren. In einer Welt wo Stress, Geld und Machtgier den Alltag regieren vegetieren immer mehr Menschen nur dahin statt zu leben. Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich sagen: Die ganzen Studien und Wissenschaftler haben recht! Sobald ich da sitze mit dem Ehrenamtsteam, wir planen und letzendlich die Pläne in die Tat umsetzen beschleicht mich dieses wunderbare Gefühl: Zufriedenheit. Ich bin hier, weil ich das will und weil es mir Spaß macht. Ich helfe Menschen damit, bin für sie da und was auch noch ganz wichtig ist: ich darf auch mal scheitern, das ist kein Weltuntergang, das kann jedem passieren und ganz am Ende ist es einfach eine Erfahrung wert, welche ich mit auf meinen Lebensweg nehme.

Ich will hier niemanden missioniern, aber vielleicht gibt es den ein oder anderen da draußen, der sich auch manchmal fragt was er hier in diesem Leben eigentlich macht und vielleicht ergibt es mit einer ehrenamtlichen Arbeit auch, wie bei mir, irgendwie mehr Sinn.
Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit überlege ich gerade mich auch bei Habitat for Humanity zu engagieren, diese nachhaltige Häuser in den ärmsten Regionen der Welt bauen. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, nicht zuletzt  die finanzielle, ganz preiswert ist das nicht, aber sobald ein Projekt startet, welches ich zeitlich ermöglichen kann, werde ich versuchen mit Hilfe von Spendenaktionen daran teilnehmen zu können.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine restliche besinnliche Adventszeit und hoffe jeder einzelne von Euch trägt die Weihnachtsbotschaft von Nächstenliebe in die Welt hinaus.

Eure Unterschrift

PS: Hier ist der Link zu meiner Spendenaktion.

https://www.hfhd.de/helfen/eigene-spendenaktion/?cfd=9zzxf

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