Gedanken um wunderbare Momente

on

„Habt Ihr da oben irgendetwas vor? Warum geht Ihr alle?“

Ein Moment der Stille, gib mir einen Moment der Stille und lass mich, mich selbst auf das zurück besinnen, was wichtig ist. Dieses Leben ist so vielschichtig, hat so viel zu bieten, aber so oft reicht es mir irgendwo zu stehen, ganz tief einzuatmen und den Moment zu genießen. Manchmal ist das allerdings gar nicht so einfach.

Es gibt immer wieder Situationen die uns aus der Bahn werfen. Ich hab mich in solchen Zeiten super oft gefragt, was das ganze eigentlich soll. „Alles nicht so einfach.“ Ist dann gern meine Reaktion, denn was soll man sagen und tun, wenn man entweder Leere fühlt, wenn es so scheiße weh tut, dass man nicht weiß wohin mit dem ganzen Schmerz oder auch wenn es sich so unrealistisch und endlich im gleichen Moment anfühlt. Diese 3 großen, krassen Gefühle in einen Satz zu packen fühlt sich ja schon komisch an, wie soll es denn dann erst sein sie im hier und jetzt zu fühlen?
Das Leben ist kein Kinderspiel, aber die einfachsten Worte und Gefühle reichen schon aus um große Dinge zu erreichen oder zu verändern. Wir müssen aufhören, falsch, ich will aufhören höher weiter und schneller zu denken. Aber auch wenn ich das schon wieder so aufschreibe fühlt sich das falsch an. Ich hab das Gefühl irgendwie gibt es für mich zwei verschiedene „höher und weiter“. Auf der einen Seite, dass Geld geile und Karriere orientierte und auf der anderen Seite das, nennen wir es spirituelle.

Ich will nicht still stehen, ich will nachdenken, ich will Dinge entdecken, ich will wissbegierig bleiben, ich will ganz oft fragen warum und ich will auch lernen zu akzeptieren, dass es nicht auf alles Antworten gibt und dass das Leben so wunderschön wie kompliziert ist. Und eigentlich weiß ich das alles schon, aber ich falle immer noch, viel zu oft zurück in alte Gewohnheiten und denke dann in alten Mustern.

Am Ende ist es doch nur wichtig, dass wir darauf vertrauen, dass wir uns sicher sind, dass die Richtung stimmt und falls es sich nicht mehr so anfühlt, sie zu ändern. Nicht einfach, das ganze Leben, aber ich erinnere mich, dass wenn wir uns selbst und unseren Gedanken und Gefühlen Raum geben, dann ist vieles einfacher und wir bleiben lebendig. Das heute schätzen, weil es morgen schon vorbei sein kann, aber auch mal miese Gefühle zulassen.

Alles was wir haben ist vielleicht nicht immer alles was wir brauchen, aber wenn wir uns Mühe geben, dann können wir rausfiltern was wirklich wichtig ist und auch wenn wir dafür einen mächtig großen Umweg gehen müssen, steht am Ende einem Lächeln nichts im Weg.

Eure

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.