Israel – eine Reise für die Seele

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Wenn ich an Israel denke dann fühle ich vor allem eines: Entspannung, pure Entspannung.
Klar hab ich hier schon mal einen Reisebericht (Reisebericht Israel und wie ich es sehe) zu diesem wunderschönen Land geschrieben, aber jede Reise an sich ist wertvoll und nach 7 Jahren zurück kehren fühlt sich zwar an wie nach Hause kommen, aber auch als wäre man noch nie richtig da gewesen.

Erst in den Jahren danach hab ich gelernt was es heißt seine innere Mitte zu finden und natürlich verliere ich diese immer wieder mal, aber ich sitze jetzt grad hier, meine beste Freundin hab ich grad nach 3 Wochen Asien wieder in die Arme geschlossen und alles was ich fühle ist Magie. Emma6 singen in meinem Ohr „Auf geht’s in die Welt … es waren wunderbare Jahre.“ und da muss ich mich einfach dran erinnern wie es im Dezember und Januar in Israel war.

Was macht Reisen eigentlich mit einem? Ich meine die einen schwören darauf und den anderen gibt es wiederum gar nichts.

Plötzlich fang ich an abzuschweifen, gerade haben wir uns noch über buddhistische Mönche unterhalten und schon liege ich in Gedanken wieder auf dem toten Meer.
Leute ich schwebe und um mich herum ist nichts außer Wasser, Wüste und dichter Nebel. Das tote Meer ist das fantastischste und natürlichste Spa der Welt und es reinigt in dieser Umgebung nicht nur deine Haut, sondern fernab von Touristenpunkten auch deine Seele. Ich fühle mich als würde ich schweben, nichts kann mich jetzt stressen, nirgendwo muss ich hin, nichts ist grad wichtiger als einfach hier zu verweilen.

Und schwups, schon bin ich mit meinen Gedanken wieder an einem anderen, weiteren schönen Ort. Ich sitze hier auf einem Denkmal, mitten in Be‘er Sheva und sehe wie die Sonne langsam untergeht und die Stadt anfängt ihre Lichter zu streuen. Während wir leckeren türkischen Kaffee trinken führt uns der Kumpel meiner Freundin ein akrobatisches Kunststück mit leuchtenden Kugeln vor. Nichts aber wirklich rein gar nichts könnte diesen Moment noch perfekter machen.

Mit diesen Gedanken, Erinnerungen und guten Zeiten und ja auch irgendwie Träumereien verabschiede ich mich und hoffe Euch hat diese etwas andere Art von Reisebericht gefallen.

Eure

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